Was kosten Blogartikel?

Beitragsbild Blog oder Social Media
©️Olena Bohovyk - Unsplash

Und wann lohnen sie sich für dein Marketing?

Fragst du Google oder das KI-Tool deines Vertrauens nach Preisen für Blogartikel, bekommst du ein großes Sammelsurium an Antworten. Von 30 Euro bis zu vierstelligen Beträgen ist alles dabei. Am Ende bist du wahrscheinlich verwirrter als vorher. Leider handelt es sich bei der Frage nach den Kosten von Blogartikeln aber um eine klassische „Das kommt drauf an“-Situation. Vom Umfang der Artikel über die Frage, wer den Blogartikel verfasst bis zu zusätzlichen Faktoren wie SEO oder Grafiken spielen viele Themen in die Preiskalkulation hinein. In diesem Artikel bekommst du Einblicke und eine Idee davon, wann sich Blogartikel für dich lohnen.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten für Blogartikel?

Blogartikel ist nicht gleich Blogartikel. Du kannst von kurzen Einzelartikeln bis zu umfangreichen Ratgebern von mehreren Tausend Wörtern alle erdenklichen Artikel in Auftrag geben. Allein dadurch unterscheiden sich die Preise stark. Letztendlich spielen aber viele verschiedene Punkte eine Rolle.

  • Umfang: Je länger ein Artikel ausfällt, desto mehr kostet er. Für dich ist dabei besonders wichtig, dass der Umfang von Anfang an klar definiert ist, damit deine Kosten nicht unerwartet steigen. Oft liegen informative Blogartikeln bei rund 1.000 Wörtern. Gerade umfassende Ratgeber oder Pillar Pages können aber auch mehrere Tausend Wörter umfassen, sodass die Kosten entsprechend steigen. Oft lohnt sich auch ein Blick auf die Konkurrenz zum Thema, um die passende Länge zu finden.

  • SEO & GEO: Um in Suchmaschinen und LLMs gefunden zu werden, braucht es mehr als nur Informationen zu einem Thema. Blogartikel mit SEO brauchen zusätzlich einen Keywordresearch, möglicherweise eine Konkurrenzanalyse, Metadaten und die passenden internen Verlinkungen. GEO fordert klare Expertise und tiefere Recherche nach Studien und Belegen. Beides erhöht den Aufwand und entsprechend die Kosten für Blogartikel.

  • Recherche: Gibst du die nötigen Informationen für den Artikel schon mit oder braucht er eine eigenständige Recherche? Sollen möglicherweise Interviews durchgeführt werden? Je umfangreicher und komplexer ein Thema ist, desto höher ist auch hier der Aufwand, der sich am Ende im Preis widerspiegelt.

  • Erfahrung: Ob Freelancer oder Agentur – Erfahrung und Spezialisierung nehmen Einfluss auf den Preis von Blogartikeln. Je spezialisierter jemand in deinem Thema ist, desto länger musste er sich diese Expertise erarbeiten und je erfahrener jemand ist, desto mehr profitierst du davon am Ende.

  • Zusätzliche Leistungen: Brauchst du wirklich nur einen Blogartikel? Oder geht es am Ende doch um eine Blogstrategie, SEO oder sollen die Artikel direkt mit Grafiken auf deiner Website eingepflegt werden? Gerade Agenturen bieten oft Gesamtpakete an. Dadurch steigen natürlich auch die Kosten für einen Blogartikel.

Ein großer Unterschied: Wer schreibt deine Blogartikel?

Schreiben lassen kannst du Blogartikel von verschiedenen Quellen. Alle haben dabei ihre eigenen Vor- und Nachteile. Von Textportalen bekommst du schnell und günstig Texte, Agenturen bieten das Gesamtpaket, Texter:innen sind flexibel und mittlerweile kannst du dich mit einem KI-Tool auch selbst um deine Artikel kümmern. Da alle Quellen so unterschiedlich sind, nehmen sie aber auch entsprechend großen Einfluss auf die Kosten deiner Blogartikel.

  • Über Textportale wie textbroker kannst du schnell Texte zu günstigen Preisen schreiben lassen. Was auf den ersten Blick nach der perfekten Lösung aussieht, kann aber schnell täuschen. Oft sind Artikel hier schlecht recherchiert, mit wenig Erfahrung geschrieben und die Texter:innen sind nur mit wenig Interesse dabei, da sie nur einige Cent pro Wort für ihre Arbeit bekommen. Jede Agentur und jede:r Texter:in wird dir von Textportalen für deine Brand abraten, auch wenn du Blogartikel schon für 50 Euro oder weniger bekommen kannst.
  • Freelance Texter:innen schreiben professionelle Blogartikel für dich, unterstützen dich oft auch strategisch und optimieren deine Artikel je nach Spezialisierung auch für Suchmaschinen und LLMs. Ihr großer Vorteil: Sie sind flexibel und betreuen dich in direkter, persönlicher Zusammenarbeit. Pro Blogartikel im klassischen Umfang von 1.000 Wörtern kannst du in der Regel mit Preisen zwischen 150 und 400 Euro rechnen. Viele Texter:innen bieten auch monatliche Pakete mit mehreren Artikeln an und kommen dir dann preislich entgegen.
  • Agenturen bieten dir das Rundum-Sorglos-Paket für deinen Blog an. Sie erarbeiten mit dir eine Strategie, übernehmen Keyword- und Themenrecherche und pflegen deine Blogartikel am Ende auf deiner Website ein. Diesen Service zahlst du allerdings mit und solltest für Artikel von 1.000 Wörtern eher ab 400 Euro aufwärts kalkulieren. Wichtig auch: Oft musst du bei Agenturen Pakete abnehmen, Einzelartikel bieten sie kaum an.
  • Mittlerweile kannst du auch KI-Tools wie Claude oder ChatGPT deine Blogartikel schreiben lassen – sogar kostenlos. Bedenke hierbei aber bitte immer, dass die nötige Expertise nach wie vor von dir kommen muss. Das KI-Tool ist am Ende nur so gut wie dein Prompt. Fachliche Aussagen solltest du immer überprüfen, außerdem den Stil an deine Marke anpassen und SEO-Kriterien sehr klar definieren. Von einfachem Copy-and-paste aus dem Chat wird dir jeder Profi abraten.

Pauschal oder nach Wort: Wie werden Blogartikel abgerechnet?

Gibst du Blogartikel in Auftrag, gibt es neben den Kosten noch einen weiteren Faktor in diesem Bereich: die Art der Abrechnung. Vor allem auf Plattformen wird oft nach Wort abgerechnet. Freelancer arbeiten teils auf Stundenbasis, teils mit pauschalen Preisen pro Artikel oder Monatspaketen. Agenturen wiederum arbeiten meist mit festen Monatspaketen.

Für dich bedeutet das konkret:

  • Am genausten ist die Abrechnung pro Wort. Dadurch ergeben sich aber auch Risiken, dass Texter:innen Texte unnatürlich strecken oder nicht aktiv mitdenken, weil die Abrechnung nach Wort oft kaum rentabel ist.
  • Die Abrechnung nach Stunden ist besonders flexibel, allerdings zahlst du auch Schwankungen in der Arbeitszeit mit.
  • Am besten planbar ist die Abrechnung in festen Paketen. Du legst mit der Texter:in oder der Agentur genaue Leistungen fest, die im Paket enthalten sind und kannst damit langfristig planen. Das können beispielsweise vier Blogartikel à ca. 1.000 Wörter im Monat mit SEO sein, bei denen du Themen vorgibst. So haben alle Seiten Klarheit und Planungssicherheit.

Einblicke in mein Angebot: Was kosten Blogartikel mit Carinas Content?

Möchtest du mit mir zusammen deinen Blog auf- oder ausbauen? Bevor wir starten, besprechen wir den Umfang immer individuell und passend zu deinem Bedarf. Beispielsweise kann unser gemeinsamer Weg so aussehen.

Einzelartikel

Das steckt drin

  • Themen kommen von dir
  • 900 bis 1.200 Wörter
  • Keyword-Research zum Thema
  • SEO inklusive

ab 300 Euro

Monatspaket

Das steckt drin

  • Themen von dir

  • 2 Blogartikel à 900 – 1.200 Wörter

  • Keywordresearch zum Thema

  • SEO inklusive

ab 550 Euro

Blogstrategie

Das steckt drin

  • 4 Blogartikel pro Monat à 900 – 1.200 Wörter
  • Gemeinsame Themenplanung
  • Keywordresearch
  • SEO inklusive

ab 1.300 Euro

Wann lohnt es sich, in Blogartikel zu investieren?

Nach meinem Angebot kommen jetzt noch die absolut überzeugenden Gründe, aus denen du mit mir zusammenarbeiten solltest und schon habe ich den perfekten Marketingartikel gebaut, oder? Falsch gedacht. Bei mir kannst du dich immer darauf verlassen, dass ich dir keine unnötigen Blogartikel andrehe, nur weil ich Texterin bin. Ob du selbst Kapazitäten und Wissen hast, ob ein Blog einfach nicht der passende Kanal für dich ist oder ob du bei einer Agentur besser aufgehoben bist – es gibt mehrere Gründe, aus denen du bei mir keine Blogartikel in Auftrag geben solltest. Gleichzeitig lohnt es sich aber auch aus verschiedenen Gründen, in einen Blog zu investieren:

  • Du steigerst deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen und LLMs, wenn du optimierte Blogartikel in Auftrag gibst.

  • Du wirst unabhängiger von Social Media Algorithmen, die deutlich schnelllebiger sind als Googles Ranking-Kriterien.

  • Du kannst Fragen rund um dein Themengebiet beantworten und so deine Zielgruppe über fachliche Infos erreichen.
  • In deiner Branche gibt es erklärungsbedürftige Themen, zu denen du dich positionieren möchtest.
  • Du zeigst deine Expertise direkt in deinen Artikeln, statt ausschließlich im Erstgespräch überzeugen zu müssen.
  • Du kannst direkte Leads generieren, wenn du Call to Actions zur Kontaktaufnahme einbaust oder Downloads anbietest.

  • Du machst deine Marke sichtbarer, bekannter und wirst relevanter, wenn es Artikel von dir gibt.

Zusammengefasst: Mit einem Blog wirst du sichtbarer und baust dir einen Namen im modernen Internetz auf. Trotzdem sind Blogs nur ein Weg von vielen. Für dich kann auch Social Media, YouTube oder ein Newsletter die bessere Möglichkeit sein – das kommt immer ganz auf deine Vorstellungen und deine Zielgruppe an.

Fazit: Kosten für Blogartikel variieren stark. Finde den passenden Weg für dein Marketing

Du siehst schnell, dass die Kosten für Blogartikel sich nicht in einer konkreten Zahl zusammenfassen lassen. Du bekommst Artikel für 50 Euro vom Textportal, aber auch das Rundum-sorglos-Paket für 500 Euro aufwärts bei der Agentur. Abhängig ist der Preis vom Umfang, SEO, Recherchearbeit, Erfahrung und der Person, die du beauftragst. Wichtiger als der günstigste Preis ist aber vielmehr die Frage, was wirklich zu deiner Marke, deinem Budget und deinen Zielen passt. Vergleiche die Vor- und Nachteile von Agenturen, Freelancern und Portalen für dich und entscheide nicht ausschließlich anhand der Kosten. Am Ende zählen immer Qualität und der Wert für deine Sichtbarkeit.

Häufige Fragen & Antworten rund um die Kosten von Blogartikeln

Agenturen kalkulieren für Blogartikel mit typischem Umfang von 1.000 Wörtern meist ab 400 Euro aufwärts – nach oben ist da einiges offen, je nachdem, wie viel Strategie, Recherche und Umsetzung im Paket steckt. Dafür bekommst du in der Regel das Rundum-Sorglos-Paket inklusive Themenrecherche und Einpflegen auf deiner Website. Einzelartikel bieten Agenturen selten an, meistens läuft es über feste Monatspakete, die du vorher gemeinsam abstimmst.
Von ziemlich vielen Punkten gleichzeitig. Der Umfang deines Artikels spielt eine Rolle, genau wie SEO- und GEO-Anforderungen, der nötige Rechercheaufwand und die Erfahrung deiner Texterin oder Agentur. Hinzu kommt die Frage, ob du zusätzliche Leistungen wie Strategie, Grafiken oder das Einpflegen auf der Website brauchst. Je mehr davon zusammenkommt, desto höher wird am Ende der Preis, ganz unabhängig vom Anbieter.
Freiberufliche Texter:innen arbeiten nur selten mit Wortpreisen, sondern oft mit Pauschalpreisen oder nach Stunden. Für einen klassischen Blogartikel mit rund 1.000 Wörtern liegen freiberufliche Texter:innen meist zwischen 150 und 400 Euro. Die Abrechnung nach Worten findest du meist auf Textportalen, die für wenige Cent pro Worte ihre Texte verkaufen. Darunter leidet entsprechend oft die Qualität.
Sorry für den Klassiker – das kommt drauf an. Ein Blog lohnt sich, wenn du langfristig Sichtbarkeit in Suchmaschinen und LLMs aufbauen, unabhängiger von Social-Media-Algorithmen werden und deine Expertise zeigen möchtest. Hast du selbst Kapazitäten, passt ein anderer Kanal besser zu dir oder ist dein Thema eher visuell, können Social Media, YouTube oder ein Newsletter die bessere Wahl sein oder du kannst dich selbst um deinen Blog kümmern. Es kommt am Ende immer auf deine Ziele und deine Zielgruppe an.
Günstige Blogartikel findest du zum Beispiel über Textportale, dort bekommst du schnell und billig Texte. Grundsätzlich rate ich davon aber eher ab, ebenso wie die meisten meiner Kolleg:innen, wenn dir deine Marke wichtig ist: Die Recherche fällt oft dünn aus, die Erfahrung fehlt und Texter:innen arbeiten für wenige Cent pro Wort ohne viel Motivation. Für wirklich gute Ergebnisse lohnt sich meist die Investition in Freelancer oder eine Agentur.